Junges Europa baut Brücken
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Donnerstag, 26. Januar 2017 um 12:45

Internationales Netzwerken am BDL-Stand auf der Grünen Woche

2017 01 Junges Europa IGW Stand Slowenien„Frieden und solidarisches Miteinander in Europa sind unabdingbar.“ Das steht für Nina Sehnke fest wie die Internationale Grüne Woche (IGW) im Januar. Doch selbstverständlich ist das für die Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) e.V. genauso wenig wie für ihren Verband. Darum nutzen die jungen Aktiven jede Chance, um Brücken zu anderen Europäern, zu jungen Menschen überall in der Welt zu bauen.

Da die IGW beste Voraussetzungen für den länderübergreifenden Austausch bietet, nutzt der BDL seinen Stand auf dem ErlebnisBauernhof für die Verständigung und zukunftsträchtiges Netzwerken über alle Grenzen hinweg. Auf den wenigen Quadratmetern, auf denen die Landjugend Rheinland-Nassau das Land in die Stadt geholt hat, haben junge Europäer verschiedener Nationen dem Zukunftsrad heute gemeinsam neuen Schwung gegeben, haben Brücken von Land zu Land gebaut.

Vor dem Hintergrund des Brexit und der Diskussionen zur Zukunft der Europäischen Union haben sich dort viele junge internationale Besucher zusammengefunden. „Mit der Landjugend aus Italien, Slowenien und Österreich setzen wir uns gemeinsam für die Förderung der Junglandwirte in der EU ein. Denn Agrarpolitik ist Europapolitik“, berichtet die BDL-Bundesvorsitzende vom Verbandsnetzwerk. Es gelte in der Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) die richtigen - sprich: ökonomisch zukunftsträchtigen und zugleich ressourcenschonenden - Weichen für die Junglandwirte zu stellen.

Zugleich standen bei dem internationalen Austausch am Landjugendstand auch die ländlichen Räume als Lebensraum für Menschen jeden Alters im Fokus. „Die Situation auf dem Land ist in Slowenien gar nicht so anders“, stellt Nina Sehnke fest: „Auch die Interessen und Träume junger Menschen sind sich sehr ähnlich.“ Genauso nah und verkrampft war die Begegnung mit Landjugendlichen aus Finnland und Japan. Während zahlreiche Messebesucher die Haferflockenquetsche ausprobierten und die ersten Politiker sich am Zukunftsrad versuchten, tauschten sie sich intensiv aus.

Der demografische Wandel, die Zukunft der Dörfer, aber auch Tradition und das Zusammenleben auf dem Land interessiert die Landjugend ungeachtet ihrer geografischen Herkunft. Die Delegationen aus dem Ausland interessierten sich zudem für strukturelle und organisatorische Dinge. Sie wollten beispielsweise wissen, wie der BDL mit seinen Anliegen zu den deutschen Entscheidungsträgern vordringt.

„Dieser Austausch bringt uns einander näher. Der Perspektivwechsel bringt neue Ideen, mehr voneinander zu wissen, schafft Verständnis“, sagt die BDL-Bundesvorsitzende. „Das ist für jeden persönlich, aber auch für uns als Verband sehr wertvoll. Und auf die daraus entstehenden Freundschaften wollen wir erst recht nicht verzichten. Für uns ist Europa Heimat und Zukunft“, fasst Nina Sehnke zusammen.

In den nächsten Tagen geht der internationale Austausch weiter - mit Landjugend aus Uganda und Usbekistan.

Quelle: Bund der Deutschen Landjugend, 20.01.2017

 
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